Jagd - die wahren Gründe

Es ist leicht festzustellen, dass das vorgebliche Interesse an der Natur und ihrem Schutz keine wirklich ausschlaggebenden Motive für die Jagd sind. Psychologische Studien belegen, dass Jäger keinesfalls naturverbundener sind als der Bevölkerungsdurchschnitt und dem Umwelt- und Naturschutz per se eher negativ gegenüberstehen. Schon ein Blick in die Jagdliteratur offenbar dagegen ganz andere Triebfedern - dort ist von Freude die Rede "nicht obwohl, sondern da ein Individuum stirbt", und es wird betont; "der Zweck des Jagens sei, etwas zu töten". Ortega Y Gasset: "Blut hat eine orgiastische Kraft sondergleichen, wenn es überströmt und das herrliche Fell des Tieres mit Blut befleckt".

Jägersprache:

Blut = Schweiß

angeschossene Tiere  = waidwund

Erstechen halbtoter Tiere = abknicken, das "Stück" wird "erlegt, geerntet, abgebalgt, aufgebrochen"

Jegliches Mitgefühl für die vierbeinigen oder geflügelten Opfer der Jagd wird im Keim erstickt.

 





powered by klack.org, dem gratis Homepage Provider

Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich
der Autor dieser Homepage. Mail an den Autor